| Ein/e VisionärIn
ist eine Person, die vier Dinge gleich gut kann und in der Lage ist, alle vier
Dinge gleich wichtig zu nehmen. Diese vier Dinge sind:
- Erstens:
die Wahrnehmung der Gesamtheit der Anatomie und der Physiologie des/r KlientIn.
- Zweitens:
die Wahrnehmung der Teile der Physiologie und Anatomie und die Wahrnehmung, welche
Bereiche sich aus dem Gesamtkonzert ausgeklinkt haben.
- Drittens:
die Wahrnehmung der inneren spirituellen Reise, des emotionalen Zustands und des
Energielevesl des/r KlientIn, ohne Wertung der Wahrnehmung.
- Viertens:
die Wahrnehmung der eigenen inneren spirituellen Reise, des emotionalen Zustands
und des Energielevels ohne Bewertung.
Craniosacrale
Arbeit hat sich aus der der cranialen Osteopathie heraus entwickelt, einer speziellen
Ausrichtung der Osteopathie, die in den 30er Jahren von dem amerikanischen Osteopathen
und Visionär William Sutherland in die Welt eingeführt wurde. Craniosocrale
Arbeit bezog sich traditionell auf die 22 Knochen des menschlichen Schädels,
die Wirbelsäule und das Sacrum, zusätzlich auf das Gehirn, das zentrale
Nervensystem, die cerebrospinale Flüssigkeit sowie das Membransystem innerhalb
des Craniums und der Wirbelsäule. CraniosacraltherapeutInnen
konzentrieren sich häufig auf die Optimierung der Position, die flüssige
Bewegung ("Welle") und die Energie (piezzoelektrische Ladung und Chi) dieser Teile
des craniosacralen Systems. Oder sie konzentrieren sich darauf, das craniosacrale
System zurück in die Balance entlang der Längsachse des Körpers
(auch "Mittellinie" genannt), zu bringen. Einige Schulen konzentrieren sich darauf,
verschiedene Wellenfrequenzen zu differenzieren, auf die Gezeiten und die Öffnung
für die Ankunft der Stille zu achten. Die
visionäre Schule hat ihren Entstehungsbezug in einem Wendepunkt im Leben
William Sutherlands. 1899
studierte William Sutherland an der ersten Osteopathieschule, die in den USA entstand.
Sie wurde 1891 von dem Mann in Kirksville, Missouri gegründet, der sich den
Begriff "Osteopathie" ersann. - Andrew Taylor Still. Sutherlands
beruflicher Weg veränderte sich für immer dadurch, dass er Zeuge der
unglaubliche Gabe seines Mentors im Bereich der Wahrnehmung wurde. Sutherland,
der großväterliche Geist craniosacraler Arbeit, hat es später
so beschrieben: Still
war wie Röntgenstrahlen. Er konnte direkt durch dich durch sehen und dir
Dinge sagen, ohne dich überhaupt anzufassen. Ich habe beobachtet wie er das
tat! Immer und immer wieder. Wenn einige der ersten Lehrer eine Behandlungsdemonstration
vor der Klasse machten und eifrig nach der Läsion suchten, kam der alte Arzt
von hinten herein: "Die Verletzung ist hier". Wie hat er das gemacht? Alle
craniosacralen Schulen haben etwas anzubieten. Die visionäre Schule umfasst
alle Wege im Verständnis von und der Arbeit mit dem craniosacralen System
- biodynamisch, energetisch, mechanisch und visionär. Visionäre
craniosacrale Arbeit (VCSA) bietet einen Weg der inneren und äußeren
persönlichen Entwicklung an, so dass Du als TherapeutIn den Menschen dadurch
dienen kannst, dass Du sie klar siehst, spürst, wo Berührung gebraucht
wird und mit den unvergleichlichen Mysterien des craniosacralen Systems arbeitest. |